Schädlinge und Lästlinge Ratten Mäuse Schaben Wespen Ameisen

Schädlinge und Lästlinge

Die Wanderratte (Rattus Norvegicus)
Wanderratte Ratte Ratten

Wussten Sie?

1 Ratten Weibchen = im Schnitt 8 Jungtiere davon 4 junge Weibchen
nach 2-3 Monaten
5 Ratten Weibchen = im Schnitt 40 Jungtiere davon 20 junge Weibchen
nach 4-6 Monaten
25 Ratten Weibchen = im Schnitt 200 Jungtiere davon 100 junge Weibchen

Beachten sollte man dabei auch, dass während des 1. Wurfes bis zur Geschlechtsreife die Mutter noch 2 Generationen zur Welt bringen kann.

Aussehen:
• Das Fell ist auf dem Rücken rotbraun gefärbt und auf der Brustseite gräulich gefärbt.
• Relativ kleine Ohren, wobei der Schwanz kürzer als die Kopf-Rumpf-Länge ist.
• Sie erreichen eine Größe von bis zu 40 cm.
• Das Gewicht einer ausgewachsenen Wanderratte beträgt 200-500 gramm.

Entwicklung:
• Die Jungen kommen blind und nackt auf die Welt.
• Sie werden bereits nach 2-3 Monaten geschlechtsreif.
• Es sind 6 Würfe/Saison März-Oktober im Schnitt 8 Jungtiere.
• Die Lebenserwartung im Freiland beträgt 6-12 Monate.

Lebensweise:
• Wanderratten leben Hauptsächlich in Erdlöchern und halten sich in Bodennähe auf.
• Es sind hervorragende Schwimmer und haben Ihre Bauten auch oft in Ufernähe.
• Extrem anpassungsfähig, stellen sich schnell auf neue Lebensbedingungen ein.
• Nahrung Getreideprodukte und Lebensmittel pflanzlicher oder tierischer Herkunft.

Krankheiten durch Ratten:
Ratten übertragen schwere Krankheiten. Die Art der Übertragung von Krankheitserregern geschieht dabei in der Regel über Ausscheidungen wie Kot, Urin und Speichel. Die darin enthaltenen Bakterien und Viren werden vom Menschen bei Kontakt mit Haut, Schleimhäuten oder Atemwegen aufgenommen und führen so zur Erkrankung. Ratten fungieren auch als sogenannte Vektoren, indem sie zwar Krankheitserreger übertragen, jedoch nicht selbst daran erkranken. Es werden durch eine Rattenplage nicht selten Parasiten wie Zecken oder Flöhe auf den Menschen übertragen.

Krankheiten:
• Weilsche Krankheit
• Salmonellose
• Fleckfieber
• Tuberkulose
• Tularämie (Nagerpest, Lemmingfieber)
• Rattenbandwurm (Hymenolepis diminuta)
• Tollwut

Die Hausmaus (Mus Musculus)
Hausmaus Maus Mäuse

Wussten Sie?

1 Hausmaus Weibchen = im Schnitt 6 Jungtiere davon 3 junge Weibchen
nach ca. 1 Monat
4 Hausmaus Weibchen = im Schnitt 24 Jungtiere davon 12 junge Weibchen
nach ca. 2 Monaten
16 Hausmaus Weibchen = im Schnitt 96 Jungtiere davon 48 junge Weibchen

Aussehen:
• Das Fell hat eine graubraune Färbung
• Kopf-Rumpf-Länge beträgt 6-9cm und der Schwanz ist mit 7-10cm geringfügig länger
• Der Kopf ist mit großen, leicht behaarten Ohren und einer spitzen Schnauze gekennzeichnet. Sie können durch ihre kleinen Augen schlecht sehen
• Hausmäuse erreichen ein Gewicht von 20-30 gramm.

Entwicklung:
• Die Jungen kommen nackt und blind zur Welt.
• Ihre Verweildauer beträgt im Nest 3-4 Wochen.
• Die Jungen sind bereits nach 35 Tagen geschlechtsreif.
• Es sind ca. 8 Würfe pro Jahr möglich, die bis zu 6 Jungen enthalten.
Bei optimalen Bedingungen sind Würfe alle 4 Wochen möglich.
• Die Tragzeit beträgt ca. 19 Tage.
• Die Lebenserwartung beträgt 9-18 Monate.

Lebensweise:
• Hausmäuse leben am Boden, Ihre Nester sind meist nahe der Futterquelle, sie nutzen selbst gegrabene Gänge, Hohlräume in Fußböden, Wänden und Verpackungen.
• Nahrung Getreideprodukte und können ohne zusätzlicher Flüssigkeit überleben, wenn das Futter mindestens 15% Wasser enthält.

Krankheiten durch Mäuse:
Mäuse sind ernstzunehmende Gesundheitsschädlinge, da sie von einer Vielzahl von Krankheitserregern befallen sind, die auch auf den Menschen übertragbar sind. Die Art der Übertragung vollzieht sich dabei meist durch Kontakt mit Haut, Schleimhäuten oder Atemwegen auf den Menschen und dort meist schwere Krankheiten auslösen. Daneben sind Mäuse auch sogenannte Vektoren, indem sie Krankheitserreger (Bakterien, Viren) übertragen, an denen sie aber selbst nicht erkrankt sein müssen.

Krankheiten:
• Salmonellose
• Weilsche Krankheit
• Tularämie (Nagerpest, Lemmingfieber)
• Hantavirus
• Kopfgrind (Dermatomykose)
• Einschleppung von Parasiten

Die orientalische Schabe (Blatta Orientalis)
Orientalische Schabe

Wussten Sie?

1 orientalische Schabe = im Schnitt 16 Nymphen (Jungtiere) davon 8 Weibchen
nach 9-18 Monaten
9 orientalische Schaben = im Schnitt 144 Nymphen davon 72 Weibchen
nach 18-27 Monaten
81 orientalische Schaben = im Schnitt 1296 Nymphen davon 648 Weibchen

Dabei sollte beachtet werden, dass das Imagine Weibchen nach der 1. Otheken-Ablage bis zum Ende der 1. Entwicklungsdauer noch ca 20 Eipakete produzieren und ablegen kann, dies wären zusätzlich ca. 320 Nymphen (Jungtiere) davon 160 junge Weibchen.

Aussehen:
• Die Schaben werden zwischen 2,5-3,0 cm groß.
• Sie hat eine dunkelbraune bis schwarze Körperfarbe.
• Die Flügel der Männchen bedecken 75% des Hinterleibs, beim Weibchen sind die.
Flügel stark zurückgebildet. Die Hinterflügel fehlen bei beiden Geschlechtern völlig.

Entwicklung:
• Die schwarzbraun gefärbten Eipakete (Otheken) sind 8-10 mm groß.
• Die Eipakete enthalten ca. 16 Eier.
• Die Schlüpfreife ist nach 1-2 Monaten erreicht.
• Die Entwicklungsdauer beträgt 9 Monate bis 18 Monate, je nach Raumtemperatur.
• Die Lebenserwartung eine Imagines (Erwachsene) beträgt etwa 6 Monate und in diesem Zeitraum produzieren Sie bis zu 20 Eipakete.

Lebensweise:
• Die Schaben sind Schädlinge zum Beispiel in Wäschereien, Schlachthöfen, Bäckereien,
Hallenbädern, Heizungskellern, Lagerräume. Sie bevorzugen feuchte und warme Bereiche.
• Die orientalische Schabe ernährt sich von organischen Substanzen, wobei
stärkereiche Nahrung bevorzugt wird (z.B. Tapeten, Bücher mit stärkehaltigen Leimen).
• Sie sind nachtaktiv und lichtscheu.
• Sie sind sehr flink, können schwimmen und schlecht klettern.

Krankheiten durch Schaben:
Kakerlaken gehören zu den gefährlichsten Schädlingen für die Gesundheit des Menschen. In Küchen verunreinigen Kakerlaken durch Kontakt und Kot-, Häutungs- und Speichelreste die Arbeitsplatten, Küchengeräte, Geschirr und Nahrungsmittel. Dadurch können beim Menschen schwere Krankheiten, Allergien, Ekzeme und Asthma ausgelöst werden. Kinder, Senioren und kranke Personen sind durch Kakerlaken besonders gefährdet.

Krankheiten:
• Salmonellenvergiftung
• Ruhr
• Typhus
• Schwindsucht
• Hepatitis
• Wurmerkrankungen
• Pilzinfektionen
• Magen-Darm-Grippe

Die deutsche Schabe (Blatella Germanica)
Deutsche Schabe

Wussten Sie?

1 deutsche Schabe = im Schnitt 36 Nymphen (Jungtiere) davon 18 Weibchen
nach 2-7 Monaten
19 deutsche Schaben = im Schnitt 684 Nymphen davon 342 Weibchen
nach 7-14 Monaten
361 deutsche Schaben = im Schnitt 12996 Nymphen davon 6498 Weibchen

Dabei sollte beachtet werden, dass das Imagine Weibchen nach der 1. Otheken-Ablage bis zum Ende der 1. Entwicklungsdauer noch ca 4-8 Eipakete produzieren und ablegen kann, dies wären zusätzlich ca. 216 Nymphen (Jungtiere) davon 108 junge Weibchen, wenn man von 6 Eipakete ausgeht.

Aussehen:
• Die Schaben werden ca. 1,2 - 1,6 cm groß
• Sie haben eine hellbraune Körperfarbe und der Halsschild weist zwei dunkelbraune Längsstreifen auf
• Die Flügel bedecken den ganzen Körper, können aber nicht fliegen

Entwicklung:
• Die mittelbraun gefärbten Eipakete (Otheken) sind 6-9 mm groß
• Die Eipakete enthalten meist 36 Eier
• Die Schlüpfreife ist nach 1 Monat erreicht
• Die Entwicklungsdauer beträgt 2-7 Monaten, je nach Raumtemperatur.
• Die Lebenserwartung des Imagines (Erwachsenen) beträgt 100-200 Tage und in diesem Zeitraum produzieren Sie 4-8 Eipakete

Lebensweise:
• Sie sind Schädlinge zum Beispiel in Gaststätten, Großküchen, Krankenhäusern, Wäschereien.
• Sie bevorzugen hohe Temperaturen und Feuchtigkeit.
• Die deutsche Schabe ist ein alles Fresser, nachtaktiv und lichtscheu
• Sie sind flink und können sich durch Ihren flachen Körper in schmale Ritzen verstecken

Krankheiten durch Schaben:
Kakerlaken gehören zu den gefährlichsten Schädlingen für die Gesundheit des Menschen. In Küchen verunreinigen Kakerlaken durch Kontakt und Kot-, Häutungs- und Speichelreste die Arbeitsplatten, Küchengeräte, Geschirr und Nahrungsmittel. Dadurch können beim Menschen schwere Krankheiten, Allergien, Ekzeme und Asthma ausgelöst werden. Kinder, Senioren und kranke Personen sind durch Kakerlaken besonders gefährdet.

Krankheiten:
• Salmonellenvergiftung
• Ruhr
• Typhus
• Schwindsucht
• Hepatitis
• Wurmerkrankungen
• Pilzinfektionen
• Magen-Darm-Grippe

Die Ameisen (Formicidae)
Ameisen

Ameisen stellen in der freien Natur grundsätzlich ein sehr wichtiges Element des Ökosystems dar. In Deutschland sind ca. 100 Ameisenarten beheimatet und leben ausschließlich in organisierten, großen Ameisenstaaten.
Dringen Ameisen jedoch in den menschlichen Lebensraum ein, werden sie lästig und zum Teil auch gefährlich. Wer Ameisen im eigenen Heim entdeckt, sollte die Gefahr ernst nehmen. Hoch infektiöse Eiweißfresser und Hygieneschädlinge wie die Pharaoameisen aber auch Rasenameisen, schwarzgraue Wegameisen oder Holzameisen haben nichts in menschlichen Gebäuden zu suchen. Einige Ameisenarten sind Vorrats- und Materialschädlinge von denen gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken ausgehen können.
Von lockeren Terrassenplatten im Garten bis zu verdorbenen und kontaminierten Lebensmitteln in der Küche, von zerstörtem Holzmobiliar im Wohnzimmer bis zu elektrischen Kurzschlüssen in Elektrogeräten im ganzen Haus.

Aussehen:
• Sie werden zwischen 2-9mm groß.
• Königinnen können bis zu 15mm groß werden.

Entwicklung:
Königinnen und Könige schwärmen zum Hochzeitsflug aus, nach dem Ausschwärmen und der Begattung sterben die Männchen und die Königin sucht einen geeigneten Ort für die Eiablage und wirft Ihre Flügel ab.

Lebensweise:
Ameisen sind Allesfresser und können sich von sämtlichen Nahrungsmitteln ernähren.
Sie fressen auch tote Insekten, Regenwürmern oder zuckerhaltige Substanzen.

Die Wespen (Vespinae)
Wespen

Die Deutsche Wespe (Paravespula germanica) und die Gemeine Wespe (Paravespula vulgaris) ist für den schlechten Ruf der Wespen verantwortlich. Diese beiden Arten sind die einzigen, die Menschen gegenüber zudringlich werden und sich auch über menschliche Nahrung hermachen. Dies geschieht meistens im Spätsommer, wenn sich die Nester auflösen und die noch lebenden Arbeiterinnen auf Nahrungssuche sind.

Aussehen:
• Sie sind gelb-schwarz und zählen zu den Kurzkopfwespen.

Entwicklung:
• Nestgründung beginnt im April-Mai durch Weibchen, die überwintert hatten.
• Aufkommen ab Mitte Juli bis Ende Oktober.

Lebensweise:
• Sie leben in Völkern mit 1.000-7.000 Individuen.
• Sie nisten in Mäuse- und Maulwurfgängen, sowie in Dachböden, Zwischendecken und anderen dunklen, geschützten Hohlräume.
• Sie ernähren sich von Nektar, Pollen, Pflanzensäfte, tierische Stoffe und Insekten.
• Die Larven werden mit Fleisch von toten oder erbeuteten Tieren gefüttert.

Die Fliegen (Brachycera) und die Mücken (Nematocera)

Fliegen und Mücken im Haus können sehr lästig werden, einige Fliegenarten verbringen einen Großteil ihres Lebens in verwesendem organischen Material, sowie Fleisch oder Kot. Die Maden von Fleischfliegen, Hausfliegen, Stubenfliegen, Schmeißfliegen leben überwiegend von toten pflanzlichen und tierischen Stoffe. Dort ist es möglich, dass sie potentiell Krankmachende Keime aufnehmen und diese als sogenannte Vektoren auf Mensch und Tier übertragen.
Beim Stich einer Mücke können mit dem Speichel Krankheitserreger übertragen werden, welche die Mücke bei einer vorangegangenen Nahrungsaufnahme aufgenommen hat.
Von April bis Oktober treten die Fliegen und Mücken gehäuft auf.

Krankheiten durch Fliegen und Mücken:
Die meisten Fliegenarten übertragen durch ihren Speichel und ihre Ausscheidungen viele Mikroorganismen, darunter können auch einige gefährlich sein, deshalb stellen sie ein erhebliches Gesundheitsrisiko dar.

Krankheiten:
• Salmonellenvergiftung
• Wurmerkrankungen
• Tuberkulose
• Cholera
• Ruhr

Die Silberfischchen (Lepisma saccharina)

Vereinzelnd auftretende Silberfischchen sind harmlos, wenn Sie verstärkt auftreten, kann dies auf ein Feuchtigkeitsproblem und Schimmelbefall hindeuten. Sie mildern sogar den Schimmelbefall, da sie sich von diesen Pilzen ernähren. Sie sind keine Krankheitsüberträger.

Aussehen:
• Sie sind etwa 1cm lang.
• Sie sind silberfarben und schuppig.
• Sie haben 2 vordere Tastfühler, sowie 3 Schwanzanhänge.

Entwicklung:
• Sie benötigen je nach Lebensbedingung mindestens 4 Monate zum Erwachsen werden.
• Das Weibchen legt etwa 20 Eier bevorzugt in Spalten und Ritzen ab.

Lebensweise:
• Sie suchen ihre Nahrung im Dunkeln und bevorzugen stärkehaltige Stoffe wie zum Beispiel Kleister, Bucheinbände, Zucker, Haare, Hautschuppen und Hausstaubmilben.
• Sie können Lederwaren und Kunstfasergewebe durch ihren Lochfraß beschädigen.
• Sie können über mehreren Monaten hungern, ohne Schaden zu nehmen.

Die Bettwanzen (Cimex lectularius)

Bettwanzen sind sehr klein und können sich sehr gut verstecken, deshalb kann man Bettwanzen nur schwer erkennen. Stellt man wiederholt rötliche, juckende Quaddeln auf der Haut durch Stiche am Körper fest, erhebt man früher oder später unweigerlich den Verdacht, dass Bettwanzen der Grund sein könnten. Kleine Blutflecken und schwarze Kotspuren auf der Bettwäsche sind auch Anzeichen für einen Bettwanzenbefall.

Aussehen:
• Sie sind etwa 4-6mm lang.
• Sie haben eine gelbrote bis rotbraune Farbe.
• Der Mund läuft spitz zu
• Die Eier sind weißlich bzw. cremefarben

Entwicklung:
• In einem Zeitraum von zwei Monaten legen die Bettwanzen 200 bis 500 Eier in mehreren Stößen ab
• Ein ausgewachsenes Weibchen muss Blut vor der Eiablage zu sich nehmen
• Die Larven müssen in jedem Entwicklungsstadium mindestens einmal Blut saugen
• Die Eier werden in der Regel in Ritzen und Spalten abgelegt
• Der Lebenszyklus vom Ei bis zur ausgewachsenen Bettwanze kann von 45 Tagen bis zu einem Jahr betragen, je nach Bedingungen 

Lebensweise:
• Bettwanzen werden von der Körperwärme und ausgeatmeten Kohlendioxid angezogen
• Es sind Blutsauger und suchen ihre Nahrung beim Menschen, an Haustieren, Fledermäusen und Vögeln
• Sie sind nachtaktiv und halten sich tagsüber in trockenen Ritzen und Spalten auf z.B. in Kopfteilen, hinter Tapeten und beschädigtem Putz, hinter Lichtschaltern, unter Teppichen, Fußleisten usw

Krankheiten durch Bettwanzen:
• Allergische Reaktionen wie Asthmaanfälle oder Nesselsucht
• Geringe Ansteckungsgefahr für Krankheiten wie Hepatitis B und C

Die Flöhe (Siphonaptera)

Flöhe (Hundefloh, Katzenfloh, Vogelfloh, Menschenfloh) sind häufig in Wohnungen und Häuser anzutreffen, in denen Haustiere gehalten werden. Wenn Sie kein Haustier besitzen, könnten Sie ein Flohproblem haben, weil die Vormieter Haustiere hatten, oder Besuch bei Ihnen war die Haustiere besitzen, aber auch andere Tiere schleppen Flöhe ein, beispielsweise Hasen, Füchse, Ratten und Mäuse. Flöhe haben zwar Vorlieben für bestimmte Wirte sind aber nicht ausschließlich auf diese angewiesen.

Flöhe sind in der Lage Krankheiten zu übertragen. Dies ist jedoch in Deutschland eher selten der Fall.

Aussehen:
• Sie sind etwa 1-6mm lang
• Sie sind cremefarbig, bräunlich bis schwarz und schuppig
• Sie haben einen seitlich abgeflachten Körper und lange Beine, die ihnen das Springen ermöglichen

Entwicklung:
• Die Entwicklung verläuft im Nest des Wirtes und dauert etwa zwei bis vier Wochen
• Ein Floh kann maximal 18 Monate alt werden
• Das Weibchen legt etwa 20 Eier bevorzugt in Spalten und Ritzen ab
• Sie können während ihres Lebens bis zu 400 Eier ablegen

Lebensweise:
• Flöhe werden durch Atemluft, Wärme und Bewegung von Tieren oder Menschen angelockt
• Die Larven ernähren sich von den Ausscheidungen der erwachsenen Tiere, trockenen Blutpartikeln und organische Substanzen
• Nach einer üppigen Mahlzeit kommen Flöhe bis zu zwei Monate ohne Nahrung aus

Krankheiten durch Flöhe:
• Juckende, leicht entzündliche Bisse
• Allergische Reaktionen wie Hautekzeme oder Asthma
• Geringe Ansteckungsgefahr für Krankheiten wie Fleckfieber oder Pest